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Unabhängiger Familienbetrieb seit 1990
Der Glen Scotia ist mit seiner Salznote ein typischer Vertreter der Region Campbeltown. Die Destillerie wurde 1832 gegründet und gehört heute neben Springbank und Glengyle zu den letzten drei existierenden Betrieben auf der Halbinsel Kintyre in der einstigen Whiskyhochburg Campbeltown. Die Stadt war im 19. Jahrhundert noch Heimat von mehr als 30 Brennereien und als viktorianische Whisky-Hauptstadt bekannt.
1954 wurde Glen Scotia vom kanadischen Whisky-Giganten Hiram Walker gekauft. Noch mehrere Male wechselte anschließend der Besitzer, bis 1996 die Loch Lomond Group die Destillerie übernahm. Nachdem man in den 80er Jahren nur gelegentlich Single Malt destillierte, wurde Glen Scotia in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wieder in Betrieb genommen.
Glen Scotia ist eine der kleinsten Destillerien in Schottland. Über ihre turbulente Geschichte hinweg konnte sie sich viel von ihrem ursprünglichen Charme bewahren. Die Mashtuns, der Destillierraum und das Lager atmen den Geist der Jahrhunderte.
Der besondere Charakter der Glen Scotia Whiskys kommt von einer ganzen Reihe besonderer Details. Man fermentiert hier mit zwei verschiedenen Hefen. Die zweite Hefe ist speziell dafür da, um dem Whisky einen fruchtigen Geschmack zu geben. Die Destillation erfolgt besonders langsam und sorgfältig. Bei der Reifung setzt man auf das meisterlich-virtuose Spiel mit den Fässern. Ein einfallsreiches Fassmanagement von Master Distiller Iain McAlister prägt den unverwechselbaren Charakter des gesamten Malt-Sortiments seit mittlerweile 15 Jahren (2025).
Und nicht zuletzt die Ressourcen der Gegend geben den Single Malts ihre besonderen Charakteristika. Hierzu gehört die außergewöhnliche Salznote.
In der Destillerie soll heute noch der Geist des ehemaligen Eigentümers spuken, der in der benachbarten Meeresbucht, dem Campbeltown Loch, seinem Leben ein Ende setzte.