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Metelka Liköre

Antonin Metelkas Familie begann 1934 in Vyškov in Südmähren mit der Herstellung von Spirituosen. In jeder Branche mit menschlicher Beteiligung muss der Tradition ein ganz besonderer Wert beigemessen werden. Im Falle von Milan Metelka Likören und Spirituosen wurden die Erfahrungen vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die Tradition ist bis heute einer der Schätze des Likörherstellers. Ein weiterer ist die Qualität. Nicht jedes Produkt, das auf dem Markt angeboten wird, wurde aus Rohstoffen von höchster Qualität hergestellt. Eben auf diesen Punkt wird bei Milan Metelka Likör größter Wert gelegt, und der Unterschied im Geschmack beweist dies.

Besondere Kompetenz hat Metelka in der Herstellung von Emulsionslikören auf Basis von Milch oder Ei. Die einzigartigen Produktionsanlagen ermöglichen eine kraftvolle Homogenisierung bei Pasteurisationstemperaturen und die Gewährleistung einer Mindesthaltbarkeit von drei Jahren.

www.metelka.cz

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17,98  / l

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Die Geschichte von Metelka

Das Schicksal der Familie Metelka kann als Beispiel dafür dienen, wie politische Verhältnisse im 20. Jahrhundert das Leben einfacher Menschen beeinflussten. Alles begann 1934, als der damals 32-jährige Antonín Metelka beschloss, das Getränkeangebot seiner Taverne zu erweitern und neben importierten Spirituosen auch seine eigenen Liköre und Spirituosen anzubieten. Gemeinsam mit seinem Sohn Bohumil begann er die Produktion. Zunächst nur für den Eigenbedarf, doch mit wachsender Beliebtheit vertrieben sie ihre Produkte in ganz Südmähren. Wirte und Händler kauften damals beliebte Marken bei ihnen – Režná, Rum, Griotka, den Kräuterlikör Praděd, den feinen Bitterlikör Wolga, Rosbašský oder Chartreuse. Die Metelkas belieferten sie aber auch mit Produkten nach eigenen Rezepten – beispielsweise mit einem speziellen Kräuterlikör für Jäger namens Hubertus.

Das Wachstum der Marke wurde 1940 durch den Zweiten Weltkrieg jäh unterbrochen. Aufgrund des hohen Verbrauchs für Kriegszwecke wurde Alkohol rationiert. Bohumil Metelka, der 1947 die Prager Spirituosenschule abgeschlossen hatte, wollte unmittelbar nach dem Krieg an die Erfolge seines Vaters anknüpfen. Doch seine ambitionierten Pläne wurden ein Jahr später durchkreuzt. Das kommunistische Regime liquidierte nach 1948 alle Privatunternehmen. 1950 beschloss man ein staatliches Alkoholmonopol, was das Ende aller privaten Firmen bedeutete. Antonín Metelka verlor seine Lizenz, die Produktionsstätte wurde von einem Staatsunternehmen übernommen und später vollständig stillgelegt.

Doch die Liquidierung des erfolgreichen Familienunternehmens reichte nicht aus. Der junge, selbstbewusste und optimistische Bohumil Metelka musste umerzogen werden. Dass er in einem Tennisanzug zur Maifeier erschien, genügte den Kommunisten als Beweis für „bürgerliches“ Verhalten und gezielte Provokation. So schickten sie den jungen Bohumil noch im selben Jahr, in dem sie der Familie den Likör wegnahmen, in die Hedvika-Mine in Ostrava. Dort wurde er über drei Jahre lang mit harter Arbeit „umerzogen“. Die Einstufung als politisch unzuverlässiger Mensch prägte sein späteres Leben und das seiner Familie nachhaltig. Nach seiner Rückkehr konnte er nur in der Gastronomie in den niedrigsten Positionen arbeiten – als Kneipenkellner oder einfacher Kellner. Erst Jahrzehnte später gelang es ihm, eine Anstellung im Offiziersrestaurant der Garnison Wyschkow zu finden.

Das Unternehmen Metelka wurde erst von Bohumils Sohn Milan wiederbelebt. Trotz des Widerstands seines Vaters gründete er es 1991 mit großem Enthusiasmus. Er ließ sich nicht beirren und schaffte es, Getränke mit einzigartigem Geschmack und unverwechselbarem Logo nicht nur auf dem heimischen Markt, sondern dank der Verbindung mit der Firma Rudolf Jelínek auch im Ausland zu etablieren. Trotzdem bewahrt der Likör seinen familiären Charakter und legt Wert auf die Geschichte und Tradition der Marke sowie auf die Umstände ihrer Entstehung und ihres Bestehens.