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Hook Norton

Hook Norton

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1849 zog John Harris nach Hook Norton, wo er eine Farm mit 52 Hektar gekauft hatte, zu der auch eine Mälzerei gehörte. Er stieg in das bestehende Mälzereigeschäft ein und erweiterte es durch den Verkauf von Hopfen. Der heimliche Grundstein für die eigenen Brauerei war gelegt. Es deutet alles darauf hin, dass 1856 mit dem gewerblichen Brauen von Bier begonnen wurde. Dies belegen auch die Brauereibücher mit denen jedes Bräu dokumentiert wurde. Das Älteste beginnt am 24. November 1856 mit der No.1, das als “mild XXX” beschrieben ist.

Das Geschäft mit Vertragsgaststätten beginnt 1859 mit dem Kauf eines “beer house”. Heute gehören zur Brauerei insgesamt 44 Vertragsgaststätten.
 

Eisenbahn und Dampfmaschine


Die 1880er Jahre waren ein Schlüsseljahrzehnt für die Brauerei. Obwohl vielerorts die Depression herrschte, entwickelte die Brauerei sich weiter. Zum Teil war dies auch dem Bau der Eisenbahn nach Hook Norton zu verdanken, die nicht nur neue Kunden in Gestalt der Bahnarbeiter brachte, sondern außerdem langfristigen Wohlstand für den Ort und bessere und schnellere Verfügbarkeit an Rohstoffen, Maschinen und anderem Zubehör durch den Transport mit der Bahn.
Nach John Harris’ Tod 1887 übernahm sein Neffe, Alban Clarke das Braugeschäft und erweiterte die Brauerei bis zum Ende des Jahrhunderts auf die doppelte Größe.
1899 wird eine Dampfmaschine mit 25 PS in Betrieb genommen, die bis heute zuverlässig ihren Dienst tut und damit zu den ältesten noch im Betrieb befindlichen Dampfmaschinen Großbritanniens zählt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts steigt man früh auf moderne Transportmittel um, 1904 zunächst auf einen dampfbetriebenes Automobil und 1928 der erste LKW, für den damals noch £ 25 Straßennutzungsgebühr fällig wurden. 1950 gab man die Auslieferung mit Pferdewagen, die von den berühmten Shire-Horses gezogen wurden, auf, führte sie aber 1985 für lokale Auslieferungen wieder ein. Heute sind die selten gewordenen, freundlichen und ausgesprochen werbewirksamen Kaltblüter nicht mehr wegzudenken.
 

Fünf Generationen Familienbetrieb


Alle geschäftsführenden Mitglieder haben zunächst als Braumeister im eigenen Betrieb gearbeitet. So auch der heutige Geschäftsführer, James Clarke, Ururenkel des Gründers, der die Brauerei in fünfter Generation als Familienbetrieb führt.
Die vor allem wirtschaftlichen Krisen des neuen Jahrtausends stellten auch Hook Norton vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig entwickelte sich ein neues Bewusstsein für Bier. Spezialitäten echter Brau-Handwerkskunst sind gefragter denn je. Eine Chance, die Hook Norton zu nutzen wusste und sich in alter Tradition “neu erfand”.


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