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Der Beste Whisky der Welt 2014

Whisky-Kenner haben diese Information längst aus allen seriösen und unseriösen Quellen im Netz gesaugt. Der renommierte britische Whisky-Experte Jim Murray, der jährlich mit seiner „Whisky Bible“ einen Leitfaden zum aktuellen Whisky-Angebot liefert, hat in seiner Bewertung erstmals einen Japanischen Whisky am höchsten benotet. Der Yamazaki Single Malt Sherry Cask 2013 erreichte in seiner „Whisky Bible“ den Rekordwert von 97,5 von 100 möglichen Punkten. Diese Abfüllung, limitiert auf 5000 Flaschen, wurde 2013 nur in Europa als Teil der Yamazaki Cask Collection herausgegeben und ist weltweit ausverkauft.
Jim Murrays Bewertung lenkt die Aufmerksamkeit erneut und diesmal sehr öffentlichkeitswirksam nach Japan. Das Ansehen und die Anerkennung der hohen Qualität der japanischen Whiskies werden noch einmal bekräftigt. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind die übrigen erhältlichen Yamazaki-Abfüllungen inzwischen vergriffen. Neue Ware soll Ende 2014 nach Deutschland kommen.
Yamazaki gehört zum ursprünglichen Kern des heutigen Suntory-Konzerns, der im April 2014 Jim Beam übernommen hat. Mit dieser Fusion gehören den Japanern inzwischen insgesamt unter anderem Ardmore, Auchentoshan, Bowmore, Canadian Club, die Cooley Marken (Connemara, Greenore, Tyrconnell, Kilbeggan, Locke’s, Wild Geese etc.), Cutty Sark, Famous Grouse, Glen Garioch, Glenrothes, Hakushu, Highland Park, Jim Beam, Knob Creek, Laphroaig, Macallan und viele viele mehr. Aber das ist hier nicht das Thema.

Interessant am Rande: Was Suntory / Jim Beam / Yamazaki in allen offiziellen Pressetexten nicht mehr erwähnt ist ein Teil der Ur-Geschichte des Japanischen Whiskies. Yamazaki ist zwar mit ihrem Gründungsjahr 1923 die älteste und erste Destillerie in Japan. Entstanden ist sie jedoch durch das Engangement von Masataka Taketsuru. Er war es, der 1918 nach Schottland reiste, akribisch die schottischen Destillerien erforschte und alles Wissen darüber nach Japan brachte. Unter seiner Anleitung entstand der erste Suntory-Whisky in Yamazaki. Später trennte er sich vom Suntory-Konzern und begann 1934 selbst zu destillieren. Sein Unternehmen – Nikka Whisky – besteht noch heute, betreibt zwei Destillerien und hat ebenfalls zahllose Auszeichnungen gewonnen (z.B. Bester Whisky der Welt im Whisky Magazine 2001 und 2008 für den Yoichi 10 Jahre).
Was bleibt als Fazit? Den von Jim Murray auserkorenen Whisky werden wir nie wieder probieren können. Seine Verwandten sind erst Ende 2014 wieder erhältlich. Aber es lohnt sich, die Geschichten zu lesen und die japanischen Whiskies zu erforschen!

Christian Meißner

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